Fulutsfjället Wasserfall
- bert-on-tour
- 18. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Drei Tage wars jetzt super heiß so das ich nicht nur meine Badeausflüge gemacht hab sondern sogar mehrmals täglich in den Österdalälven zum abfrischen rein gegangen bin.
Die Woche die ich jetzt hier bin ist rum und ich überleg mir wohin ich denn ab morgen weiter ziehe.
Außerdem hat der Wetterheinz für morgen Regen angsagt und das eignet sich immer recht gut für einen Standortwechsel.
Glücklicherweise sehe ich im Status von Bekannten, die ich vor zwei Jahren in Griechenland kennen lernen durfte, Bilder über den Fulutfjället Nationalpark.
Nach ein bischen Recherche im Netz erfahr ich das dort Schwedens höchster Wasserfall ist.
Mit 90 Metern zwar nicht grad ein Monster, in Norwegen gibts ganz andere Kalliber, doch eben Schwedens höchster.
Ausserdem erlese ich mir das es ein Stück obenhalb des Wasserfalls noch was ganz besonders einzigartig und aussergewöhnliches geben soll.
Da muß ich natürlich hin und so mach ich mich am nächsten Morgen dorthin auf den Weg.
In Särne, eine der letzten Ortschaften vorm Nationalpark und dem kaum besiedelten norwegischen Grenzgebiet füll ich bei einem kleinen Coop meine Nahrungsmittel und an der gleich nebenan gelegenen Tankstelle meinen Dieseltank auf.
Genau richtig zur Kaffepause komm ich dort oben an und mich trifft fast der Schlag.
Schon gut einen Kilometer vorm Eingang stehen die Fahrzeuge der Besucher auf dem extra neu angelegten Parkstreifen und der eigentliche Parkplatz oben, ich denk der fasst bestimmt 300 oder mehr Fahrzeuge war grammelt voll.


Ja schbinnt da Beppe des dua i mia ned o ...
diesbezüglich werde ich alternative Optionen wählen
Ein Pakplatzordner erklärt mir auf Nachfrage das es ab 17 Uhr ruhiger wird da dann das Besucher- und Informationszenrum sowie das Restaurant und Kaffe geschlossen wird.
Außerdem sei das Übernachten in der Kernzone des Nationalparks nicht gestattet.
Na ja, doch für heut hab ich eh genug und ich such mir einen Platz an einem kleinen See in der Nähe.
In zehn Kilometer Entfernung find ich dieses herrliche Plätzchen für die Nacht und greif den Nationalpark halt dann erst morgen Abend an.


Am nächsten Nachmittag so gegen 17 Uhr park ich mein Wohnmobil tatsächlich nahe dem Eingang in einer grad freigewordenen Parklücke, jaja Parkplatzsuche ist eine rein mentale Angelegenheit und nach und nach lichtet sich die ganze Blechlawine.
Um 18 Uhr start ich dann ... dieses Mal ohne Schuhe ... auch los, hab ja Zeit da es hier recht lang hell bleibt.
Der gut ausgebaute Weg ...

führt mich vorbei an Hütten die ganzjährig auch als Wetterschutz geöffnet sind ...

vorbei an rauschenden Bächen ...

und Sitzgelegenheiten mit Feuerstelle.

Irgendwann verzweigt sich der Weg in einen weiterhin barrierefreien und einen wilderen.
Natürlich entscheid ich mich für zweiteren.

Schon von weitem kann ich den Wasserfall hören und jetzt auch sehen.


Noch ein par Stufen abwärts wo dann auch der von mir gewählte Weg mit dem barriärefreien wieder zusammentrifft.

... und gleich bin ich da.

Doch jetzt führt mich mein Weg weiter bergauf auf die Hochebene zu meinem eigentlichen Ziel.
Ich passiere die Baumgrenze ...

die hier schon bei etwa 800 Höhenmetern beginnt

... und wau ...


... was für ein Ausblick !!!
Unglaublich wie "saftig" hier das Gelände ganz oben ist und ich frag mich woher das ganze Wasser kommt.
Irgendwie ist das alles ein einziger nasser mit Wasser vollgesogener Schwamm.

Nun folge ich noch ein gutes Stück den ausgetretenen Pfaden

und dann steh ich endlich vor dem ersehnten Objekt meiner Begierde...

... doch dazu ein andermal ...


