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Wendepunkt

  • bert-on-tour
  • 4. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Aug.

Jaja bin jetzt schon ganz schön weit gen Norden gekommen und würd liebend gerne noch weiter diese Richtung fahren doch irgendwann kommt der Zeitpunkt sich übers zurückfahren Gedanken zu machen.

Immerhin sinds bis zur Fähre nach Trelleborg, ob ich da auch wieder übersetze weiß ich noch nicht gute 1000 Kilometer.


Außerdem möcht ich ja da nicht einfach zurücksausen sondern weiterhin schön gemütlich durch dieses wunderschöne Land hier tingeln.


Also gehts jetzt wieder auf einsamen Schotterpisten raus ausm Rentiergebiet

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und zurück über die schwedische Grenze

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nach Idre und den oberen Österdalälven entlang über Särna Richtung Südosten.


Unterwegs finde ich in Nornäs, einer kleinen Gemeinde im Nichts wieder einmal einen wunderschönen Platz mit Unterstand und Feuerstelle.



Außerdem ist mal wieder dringend Wäsche waschen angesagt.

Hier im Gemeindehaus des nahe gelegenen Ortes stehen neben Mülltonnen und Frischwasser auch Duschen und Toiletten sowie Waschmaschinen und Trockner gegen eine kleine Nutzungsgebühr öffentlich zur Verfügung.

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50 Kronen für eine große Industriemaschine und fürn Trockner ebenso wobei ich den nicht benötige da bei den 50 Kronen für die Waschmaschine der Trockenraum mit Warmluftgebläse inbegriffen ist.

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Ja hier ist alles hauptsächlich fürn Wintersport angelegt.


Während meine Wäsche vor sich hin trocknet mach ich einen schönen ausgiebigen Mofaausflug mit Kalifornischem Highwayfeeling ...

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Zurück am Hauptplatz der Gemeinde wo sich die beiden einzig wirklichen Straßen treffen findet heute das alljährliche Dorffest statt, eine kleine Veranstaltung mit traditioneller Musik, ein par Handwerksständen und den hier allzu Landen üblichen "Loppis", privaten Flohmärkten mit Kaffee und Kuchen.

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Oh, da pass ich gut dazu ...

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Im Gemeindehaus selbst gibts eine Ausstellung und Vorträge über die Samen und natürlich auch was von deren traditionelles Essen.

Doch den in Öl rausgebruzzelten Speck hab ich ja schon letztes Jahr mal probieren dürfen.

Außerdem wars mir da in dem Saal viel zu voll, zu warm und bei den aktuellen Temperaturen drinnen viel zu stickig ... jaja Klimaanlagen gibts hier in der Regel für den kurzen jedoch heftigen Sommer nicht, wozu auch.


Immerhin hab ich jetzt schon die dritte Woche absolutes Traumwetter mit um die 30 Grad.

Lediglich des Nächtens wenns „sternenklar“ ist ( Sterne sehe ich natürlich keine da es hier zu dieser Jahreszeit eben nicht mehr richtig dunkel wird ) die Sonne ab 23 Uhr hinter den Bäumen und dem Horizont verschwindet fällt das Thermometer manchmal auf einstellige Werte.

Doch gegen kurz nach drei Uhr steht sie schon wieder überm Horizont und strahlt mit all ihrer Energie wieder 20 Stunden.



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