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erste Testwanderung Richtung Dschungel

  • bert-on-tour
  • 23. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Feb.

Relativ früh am Morgen bin ich heut schon wach und beschließe eine kleine Wanderung Richtung Wald, also weg von der Ortschaft zu machen um zu sehen was für mich in diesen klimatischen Zonen so möglich ist und welche der angebotenen Dschungeltracks für mich machbar ist.


Zuerst geht's, natürlich barfuß … des mit den Schuhen is ja immer das Hauptproblem bei mir … rauf auf ein Plateu von wo aus man einen herrlichen Blick auf Bukit Lewang

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und die Ebene mit den endlosen Palmölplantagen

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welche sich annähernd 100 Kilometer bis Medan und der Küste hin zieht.

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Nach einer weiteren halben Stunde bergauf und größtenteils in der Sonne ist meine mitgenommene Wasserflasche bereits ausgetrunken und gänzlich in meinen Klamotten wieder aufgesogen.

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Boah, des haut nei, klitschnaß, ich tropfe aus allen Poren wie a Wassersprenkler und ich beginne ernsthaft zu zweifeln ob ich so eine mehrtägige Dschungeltour überhaupt schaffe.


Doch jetzt wird's waldiger und schattiger

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und ich sehe auch die ersten Affen in den Bäumen rumturnen hier nennt man sie Longtail Makaken.

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In den Taleinschnitten zwischen dem ständigen auf und ab plätschern glasklare Bächlein herab die mir etwas Kühlung verschaffen.

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Sogar hier oben im gerade noch öffentlich zugänglichen Bereich an der Grenze der Schutzzone zum Gunung Leuser Nationalpark sind vereinzelt Waldarbeiter mit ihren " Transportmitteln " unterwegs ( mit was anderem als am Moped is schon ab Bukit Lewang schluß )

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um Bambus und Holz zum herrichten alter oder neuer Hütten für die sich hier zunehmend zum Ökotourismus wandelnde Einnahmequelle für die Befölkerung zu schlagen.

Das ist ein ganz entscheidender Aspekt damit die hier lebenden Menschen sich nicht mehr ausschließlich dem Anbau von Palmöl oder der Wilderei widmen müßen.

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Wieder kühl ich mir die Füße außgiebig in einem Bach und denk mir dann einige Schritte später was denn da für ein Stein zwischen meinen Zehen klebt.

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Hat sich da tatsächlich a Blutegel angesaugt.

Mei des is ja ned schlimm, soll ja sogar gesund sein und wie a Kaugummi is er dann a wieder abgezogen.

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Jetzt geht's endlich wieder abwärts

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und ich hör auch schon das Rauschen des Flusses dessen Lauf mich wieder flussabwärts Richtung Bukit Lewang führen wird.

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Öha … was raschelt da davon …

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Ein wunderschöner Waran, bestimmt einenmeterzwanzig lang, sucht das Weite vor einem dahertrampelnden und wie eine alte Dampflock schnaufendem Europäer .... so a scheens Viech.

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Ab jetzt geht's nur noch leicht abwärts den Fluß entlang

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und schon tauchen die ersten Resorts auf die jedoch jetzt in der Nebensaison mehrheitlich leer stehen.

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Mir entgegen kommen die Träger mit den LKW Reifen fürs allseits beliebte Rafting hier an diesem Fluß.

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Nach einem erfrischendem Bad in meinem Naturpool ... ohne Blutegel ... erhole ich mich auf meinem Balkon von meinen Strapazen und schau ein par Äffchen zu die sich grad vor mir im Baum tummeln.

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Später zeigt mit dann Pandi, einer der Guide's hier eine Viper die hier ganz in der Nähe unserer Hütten wohnt.

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Diese Art ist recht entspannt und überhaupt nicht aggressiv und lässt sich auch durch schütteln am Ast nicht aus der Ruhe bringen.

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